Grundsätze der Anlagepolitik
Unser Ziel ist eine optimale Performance (Veranlagungserfolg) für die Finanzierung der Leistungen zu erwirtschaften. Wir achten darauf, dass die Vermögensstruktur und damit die langfristige Veranlagungsstrategie auf das Risikoprofil der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft abgestimmt ist. Zur Risikominimierung wird auf ausreichende Streuung der einzelnen Anlagen geachtet. Die Renditeziele orientieren sich am Rechnungszins und am Rechnungsmäßiger Überschuss . Das Vermögen der Veranlagungs- und Risikogemeinschaften wird derart strukturiert, dass die vertraglichen Leistungen jederzeit termingerecht ausbezahlt werden können, die Risikofähigkeit eingehalten wird, sowie eine hinreichende Streuung innerhalb der verschiedenen Anlageklassen gewährleistet wird.
Veranlagungsphilosophie
Unsere Veranlagungsphilosophie ist geprägt von langfristiger Ertragsoptimierung unter Einhaltung der strengen Vorschriften des Pensionskassengesetzes.
Im Interesse der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten wird bei der Veranlagung vor allem auf die Sicherheit, Rentabilität, auf den Bedarf an flüssigen Mitteln sowie auf eine angemessene Streuung und Mischung der Vermögenswerte Bedacht genommen.
Die Gewichtung der Asset Klassen (Aktien, Anleihen, Immobilien sowie Rohstoffe) wird vor allem unter Beachtung des Rechnungszins , des Rechnungsmäßiger Überschuss und der allgemeinen Risikofähigkeit der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft erarbeitet. Die Veranlagung erfolgt benchmarkorientiert unter Optimierung der zukünftigen langfristigen Renditeerwartungen.
Aktive taktische Asset Allocation und aktives Fondsmanagement werden zur Ertragssteigerung eingesetzt. Die Portfolios der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft werden gegenüber der vorgegebenen Benchmark innerhalb der vorgegebenen Bandbreiten aktiv ausgerichtet.
Die Veranlagung der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft erfolgt als Dachfondskonzept , wobei vorwiegend Subfonds verschiedener konzerninterner und –verbundener Investmenthäuser (Multi-Manager Ansatz) zum Einsatz kommen, die jeweils nach unterschiedlichen, vorwiegend aktiven Investmentstilen (z.B. Value, Growth etc.) konzipiert sind (Multi-Style auf Subfondsebene). Die Auswahl der Subfonds erfolgt nach klar abgegrenzten Asset Klassen.
Beschreibung des laufenden Investmentprozesses
In einem Asset Liability Management Prozess erfolgt die grundsätzliche Festlegung der Risikofähigkeit (Liquidität, Veranlagungshorizont, Struktur der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten etc.) der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft . Es werden die benötigten Ergebnisziele der Assets festgelegt um damit die Liabilities (Verbindlichkeiten) bedienen zu können.
Mittels Ertrags-/Risiko-Optimierungsverfahren wird bei gegebener Risikofähigkeit jene Veranlagungsstrategie ermittelt, die am besten geeignet ist, die geforderten Renditeziele zu erreichen. Als wichtigster Inputfaktor dieer Analysen sind die zukünftig zu erwartenden Erträge der einzelnen Anlagekategorien besonders sorgfältig festzusetzen.
Die Umsetzung der strategischen Benchmark erfolgt auf taktischer Ebene in Form von Asset Allocation und aktiven Fondsmanagement. Anlagekategorien mit kurzfristig höheren Ertragschancen und niedrigerem Verlustrisiko werden innerhalb der zulässigen Bandbreiten übergewichtet.
Es erfolgt eine kontinuierliche Messung bzw. Evaluierung der Performanceergebnisse sowie eine Überprüfung der Einhaltung aller erforderlichen Richtlinien. Das Risikomanagement stellt sicher, dass keine überhöhten Risiken eingegangen werden.
Weiters erfolgt in periodischen Abständen eine Überprüfung der Risikofähigkeit und Ziele der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft und der darauf abgestimmten strategischen Asset Allocation .
Diese Prozesse werden von der Pensionskasse in enger Zusammenarbeit mit den Asset Managern der Allianz Investmentbank, die wir mit der Umsetzung des Veranlagungskonzeptes beauftragt haben, umgesetzt.
Überwachung/Monitoring
Die laufende Überwachung der Kapitalmärkte und der Fonds erfolgt auf mehreren Ebenen mit unterschiedlichem Detaillierungsgrad und Schwerpunkten. Neben der Abteilung Asset Management befassen sich auch das Investment Controlling und das Risk Controlling der Allianz Investmentbank, mit diesen Aufgaben.
Ablauf der Überwachung/des Monitoring:
Täglich:
- Permanente Beobachtungen der Kapitalmärkte um Chancen und Risiken umgehend identifizieren und analysieren und darauf reagieren zu können.
- Kontrolle der absoluten Performanceergebnisse der
- Veranlagungs- und Risikogemeinschaft-Dachfonds und der einzelnen Subfonds.
- Depotbankprüfung auf Einhaltung der Grenzen des Investmentfonds- bzw. Pensionskassengesetzes
Wöchentlich:- Relativer Performancevergleich zwischen den Ergebnissen der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft-Dachfonds und der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft-Benchmark.
- Relativer Performancevergleich zwischen den Ergebnissen der einzelnen Subfonds und der jeweiligen Benchmark.
- Kennzahlen der Dachfonds, insbesondere Prüfung ob diese innerhalb der vorgegebenen Trecking Error Vorgaben liegen.
Monatlich:
-
Attributionsanalyse zur Identifikation von Under- und Outperformancequellen. Berücksichtigung von Währungseffekten und Hegdingmaßnahmen.
- Durchsicht der monatlichen Berichte der Fondsmanager.
Quartalsweise:
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Umfassende Analyse der Risikokennzahlen und Performanceergebnisse der Subfonds
Halbjährlich:
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Gespräche mit den Fondsmanager. Diese erfolgen entweder persönlich oder im Rahmen von Conference Calls.
Im Bedarfsfall:
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Kontaktaufnahme mit den Fondsmanagern, Relationship Partnern, Riskmanager, etc.
Wie bereits unter dem Punkt Grundsätze der Veranlagungspolitik ausgeführt, richtet sich die Veranlagungsstrategie primär nach dem Rechnungszinses und dem rechnungsmäßigen Überschuss .
Wir stellen Ihnen nun die strategische Asset Allocation der für Neukunden offenen Veranlagungs- und Risikogemeinschaft dar. Die Strategische Asset Allocation dieser Veranlagungs- und Risikogemeinschaft erfolgt nach einem ausgewogenen Veranlagungskonzept. Der Aktienanteil wurde in Abhängigkeit des Rechnungszinses sowie des rechnungsmäßigen Überschusses derzeit mit 20 % festgesetzt, wobei es auf Grund von Marktentwicklungen zu Schwankungen kommen kann.

Konkrete Mitwirkungsrechte an der Veranlagung
Eine mögliche Mitwirkung an der Veranlagung durch die Kunden besteht im Rahmen des Beratungsausschusses der jeweiligen Veranlagungs- und Risikogemeinschaft
.
Der Beratungsausschuss setzt sich aus Vertretern der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten und der Kapitalvertreter zusammen. Zu den Hauptaufgaben zählt das Vorschlagsrecht zur Veranlagungspolitik. Die Häufigkeit der Sitzungen wird im Rahmen der Geschäftsordnung des Beratungsausschusses geregelt.
Die Kapitalvertreter setzen sich in den offenen Veranlagungs- und Risikogemeinschaft wie folgt zusammen: ein Vorstandsmitglied der Allianz Pensionskasse, ein Asset Manager und Arbeitgebervertreter. Die Arbeitnehmervertreter werden durch die Arbeitnehmervertreter des Aufsichtsrates aus dem Kreis der Betriebsräte gewählt.
Vermögensverwalter der Allianz Pensionskasse
Als Finanzdienstleistungsgruppe deckt die Allianz AG die Bereiche Versicherung/Vorsorge/Vermögen ab. Vermögensveranlagung stellt somit eine der Kernkompetenzen unseres weltweit agierenden Unternehmens dar. Auf Grund der internationalen Erfahrung der Allianz AG auf dem Gebiet der Vermögensveranlagung hat sich die Allianz Pensionskasse zur „In-house“ Veranlagung der Gelder der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten entschieden.
Detaillierte Informationen über Ihre Veranlagungs- und Risikogemeinschaft
erhalten Sie unter Bekanntgabe Ihrer AWB-Nummer direkt bei den Mitarbeitern aus dem Verwaltungs- & Serviceteam unter der Mailadresse verwaltung.pk@allianz.at. |