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  • Beratung
  • Verwaltung

  Fragen zu den Beiträgen

  • Wie lange werden Beiträge bezahlt?

  • Kann der/die ArbeitgeberIn mit der Beitragsleistung aussetzen bzw. kann er/sie diese einstellen?

  • Wann und wie kann ich Eigenbeiträge leisten?

  • Wie hoch ist die staatliche Prämie?

  • Was passiert mit den einbezahlten Pensionskassenbeiträgen, wenn der/die ArbeitgeberIn insolvent wird?

Wie lange werden Beiträge bezahlt?

Die Beitragspflicht des Arbeitgebers bzw. der Arbeitgeberin endet grundsätzlich mit der Beendigung des Dienstverhältnisses bzw. bei Inanspruchnahme einer Leistung aus der Pensionskasse.

Kann der/die ArbeitgeberIn mit der Beitragsleistung aussetzen bzw. kann er/sie diese einstellen?

Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin kann die laufenden Beitragsleistungen zur Gänze und endgültig einstellen, wenn sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nachhaltig so wesentlich verschlechtert, dass die Aufrechterhaltung der zugesagten Leistungen eine Gefährdung des Weiterbestandes des Unternehmens zur Folge hätte.

Ein vorübergehendes Aussetzen bzw. Einstellen der Beitragsleistungen des Arbeitgebers bzw. der Arbeitgeberin ist nur möglich, wenn zwingende wirtschaftliche Gründe vorliegen.

Wann und wie kann ich Eigenbeiträge leisten?

Sie können zusätzlich zum Beitrag Ihres Arbeitgebers bzw. Ihrer Arbeitgeberin Eigenbeiträge, maximiert mit dem jeweiligen entrichteten Arbeitgeber- bzw. Arbeitgeberinnenbeitrag, leisten und dadurch Ihre Zusatzpension erhöhen. Sollte dieser Betrag geringer als € 1.000,-- sein, haben Sie im Rahmen des staatlichen Prämienmodells gemäß § 108a EStG die Möglichkeit, bis zu € 1.000,-- einzuzahlen, wobei Sie zusätzlich zu Ihren Beiträgen eine Prämie vom Staat erhalten.

Wer die Prämienbegünstigung in Anspruch nehmen möchte, kann dies mit dem „Antrag auf Erstattung der Einkommensteuer gemäß § 108 a EStG“ bei der Allianz Pensionskasse anmelden.

Antrag auf Leistung von Eigenbeiträgen
Antrag auf Erstattung der staatlichen Prämie

Wenn Sie keine Prämienförderung beantragen, können Sie die Beiträge im Rahmen der Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Zahlen Sie mehr als € 1.000,--, und haben Sie dafür die Prämienförderung beantragt, so kann der Betrag, der die € 1.000,-- übersteigt, im Rahmen der Sonderausgaben geltend gemacht werden. In diesem Fall können Sie Ihre Finanzamtbestätigung jährlich im Jänner in unserem Allianz Pensionskassen Portal abrufen.
ACHTUNG: Das Sonderausgaben-Modell können Sie nur noch nutzen, wenn Sie bereits vor dem 01. Jänner 2016 Eigenbeiträge geleistet haben. 

Ihre Eigenbeiträge werden gemeinsam mit dem Arbeitgeber- bzw. Arbeitgeberinnenbeitrag durch Abzug von Ihrem Nettogehalt an uns überwiesen. Die Höhe Ihrer gewünschten Eigenbeitragszahlung geben Sie bitte im Personalbüro bekannt.

Wie hoch ist die staatliche Prämie?

Die Höhe der Prämie wird jährlich neu festgelegt und setzt sich wie folgt zusammen: 2,75% jährlich fix zuzüglich des Prozentsatzes für die Höhe der Bausparprämie. Diese hängt wiederum von der Sekundärmarktverzinsung von Anleihen ab.

Im Jahr 2017 beträgt die Prämie 4,25% des einbezahlten Eigenbeitrages, also maximal € 42,50 für € 1.000,-- Eigenbeitragsleistung.

Wenn Sie die Prämie für die "Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge" nach § 108g EStG erhalten, können Sie zusätzlich die Prämie für Ihre Eigenbeiträge zur Pensionskasse beantragen.

Was passiert mit den einbezahlten Pensionskassenbeiträgen, wenn der/die ArbeitgeberIn insolvent wird?

Die bereits an die Pensionskasse geleisteten Beiträge bleiben jedenfalls dem Berechtigten bzw. der Berechtigten erhalten. Über das Kapital können die Berechtigten gemäß den Bestimmungen des Betriebspensionsgesetzes (§ 5 BPG) verfügen (siehe auch Ansprüche vor Leistungsfall).

  Fragen zu den Leistungen

  • Welche Voraussetzungen müssen zur Leistungserbringung erfüllt sein?

  • Was passiert im Falle einer Berufsunfähigkeit?

  • Wer hat Anspruch auf Hinterbliebenenleistungen?

  • Kann ich im Leistungsfall zwischen einer Einmalzahlung und einer laufenden Zahlung
    wählen?

  • Wie werden die Pensionsleistungen steuerlich behandelt?

  • Welche Ansprüche bestehen bei Beendigung des Dienstverhältnisses vor Eintritt des Leistungsfalles?

  • Wie wird die Höhe der erstmaligen und laufenden Pension ermittelt?

Welche Voraussetzungen müssen zur Leistungserbringung erfüllt sein?

Voraussetzung für eine Leistungserbringung der Pensionskasse ist in jedem Fall die Beendigung des Dienstverhältnisses sowie für die Inanspruchnahme einer Alterspension die Vollendung des im Pensionskassenvertrages festgelegten Lebensjahres.

Die Höhe der Alterspension ergibt sich in einem beitragsorientierten Modell aus der Verrentung der Deckungsrückstellung zum Zeitpunkt des Pensionsantrittes. Die Deckungsrückstellung bestimmt sich aus den für Sie geleisteten Arbeitgeber- bzw. Arbeitgeberinnenbeiträgen, Ihren Arbeitnehmer- bzw. Arbeitnehmerinnenbeiträgen, abzüglich Kosten und Versicherungssteuer sowie dem Veranlagungserfolg und dem versicherungstechnischen Ergebnis der Veranlagungs- und Risikogemeinschaft.

Was passiert im Falle einer Berufsunfähigkeit?

Voraussetzung neben der Beendigung des Dienstverhältnisses ist das Vorliegen eines ASVGBescheides auf Zuerkennung einer Berufsunfähigkeitspension. Nach Antragstellung Ihrerseits und positiv abgeschlossener Anspruchsprüfung (Anspruchsvoraussetzung gemäß Pensionsvereinbarung) erhalten Sie eine Berufsunfähigkeitspension aus der Pensionskasse.

Der Anspruch auf die Berufsunfähigkeitspension besteht auch, wenn die Ursache außerhalb
des beruflichen Bereiches liegt.

Wer hat Anspruch auf Hinterbliebenenleistungen?

Witwer und Witwen: Voraussetzung ist, dass die Ehe zum Leistungsanfall aufrecht ist und spätestens 1 Jahr vor Beginn einer Versorgungsleistung geschlossen wurde.

Lebensgefährten bzw. Lebensgefährtinnen: Nur gültig wenn Lebensgefährten im Pensionskassenvertrag berücksichtigt werden. Voraussetzung ist, dass mindestens die letzten 3 Jahre vor Leistungsfall eine eheähnliche Lebensgemeinschaft bestanden hat und die Personaldaten des Lebensgefährten bzw. der Lebensgefährtin vor dem Leistungsfall der Pensionskasse bereits bekannt gegeben wurden (Lebensgefährtenregister).

Halb- bzw. Vollwaisen: Anspruch besteht längstens bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.

Die Höhe der Hinterbliebenenpension entnehmen Sie dem Pensionskassenvertrag.

Kann ich im Leistungsfall zwischen einer Einmalzahlung und einer laufenden Zahlung
wählen?

Die gesetzlichen Regelungen schreiben eine laufende Rentenzahlung vor. Es gibt allerdings eine Ausnahme:
Sofern Ihr vorhandenes Guthaben zum Zeitpunkt des Leistungsfalles geringer als € 12.000,-- (Stand 2017) ist, kann eine Einmalzahlung durch die Pensionskasse erfolgen. Ist Ihr Guthaben größer als € 12.000,--, kann die Leistung nur in Form einer lebenslangen Rente erfolgen.

Wie werden die Pensionsleistungen steuerlich behandelt?

Die Pensionskassenleistungen, die aus den Beiträgen Ihres Arbeitgebers bzw. Ihrer Arbeitgeberin stammen, werden gemeinsam mit der ASVG-Pension versteuert. Jener Teil, der durch prämienbegünstigte Arbeitnehmer- bzw. Arbeitnehmerinnenbeiträge finanziert wurde, ist zur Gänze steuerfrei. Darüber hinausgehende selbstfinanzierte Pensionsleistungen werden nur zu 25% in die Lohnsteuer-Bemessungsgrundlage (BMG) eingerechnet.
ACHTUNG: Das Sonderausgaben-Modell können Sie nur noch nutzen, wenn Sie bereits vor dem 01. Jänner 2016 Eigenbeiträge geleistet haben.

Die Brutto-Höhe der ASVG-Pension wird durch die Zusatzpension nicht beeinflusst. Durch die Zusammenrechnung der beiden Pensionen beim Finanzamt kann aber gegebenenfalls ein anderer Steuer-Prozentsatz zur Anwendung kommen.

Allianz Pensionskasse - Steuerliche Behandlung

Welche Ansprüche bestehen bei Beendigung des Dienstverhältnisses vor Eintritt des Leistungsfalles?

Wenn Sie aus dem Unternehmen ausscheiden, ist Ihr gesamt erworbenes Pensionskassenvermögen sofort unverfallbar (sofern keine Unverfallbarkeitsfrist vereinbart wurde). Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen danach unter anderem zur Verfügung:

  • Betragen Ihre Ansprüche (das vorhandene Guthaben) nicht mehr als € 12.000,-- (Stand 2017), dann kann das Kapital durch die Pensionskasse als Einmalbetrag abgefunden werden.
  • Sie können Ihre erworbenen Ansprüche in die Pensionskasse Ihres neuen Arbeitgebers bzw. Ihrer neuen Arbeitgeberin mitnehmen,
  • Ihre erworbenen Ansprüche in eine Gruppenversicherung Ihres neuen Arbeitgebers bzw. Ihrer neuen Arbeitgeberin übertragen,
  • bei der Allianz Pensionskasse bleiben und selbst Beiträge einzahlen, wenn Ihr Arbeitgeber bzw. Ihre Arbeitgeberin bereits 5 Jahre lang Beiträge für Sie einbezahlt hat, oder den Vertrag beitragsfrei stellen,
  • Ihre erworbenen Ansprüche in eine betriebliche Kollektivversicherung Ihres neuen
    Arbeitgebers bzw. Ihrer neuen Arbeitgeberin übertragen.

Wie wird die Höhe der erstmaligen und laufenden Pension ermittelt?

Aus dem vorhandenen Kapital wird u.a. unter Berücksichtigung der zu erwartenden Lebensdauer, des Hinterbliebenenanspruches und des Rechnungszinses in Höhe von 3% die Pension ermittelt. Der Rechnungszins ist kein garantierter Zinssatz! Der Rechnungszinssatz ist jener Zinssatz, der erwirtschaftet werden muss, damit Anwartschaften und Renten unverändert bleiben (können).

Die Leistung in einem beitragsorientierten Modell bestimmt sich im Wesentlichen durch das Veranlagungsergebnis der Pensionskasse und kann sowohl steigen, gleich bleiben wie auch geringer werden. Über die Entwicklung der künftigen Pensionsleistungen kann somit keine verbindliche Aussage getroffen werden. Wir informieren Sie selbstverständlich über jede Änderung der Höhe der Pensionsleistung.
Ihr Arbeitgeber bzw. Ihre Arbeitgeberin hat keine Verpflichtung weitere, über die vereinbarten Beiträge hinausgehende, Zahlungen zu leisten.